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San Marco |
Diese Gegend wird durch den schönen Konvent von San Marco des 13. Jh. charakterisiert, welches zusammen mit der Kirche, dem Kloster und das Museum eines der beliebtesten Plätze der Kunstliebhaber ist. Der San Marco Konvent wurde während des XIII. Jh. gegründet und 1437 von Michelozzo vergrößert, als Dominikanische Mönche nahe Fiesole zur Einladung von Cosimo dem Alten hier her kamen. Die nüchternen Kreuzgänge und die schlichten Zellen sind der Inhalt, in dem sich viele hübsche Freskogemälde von Beato Angelico (1438/45) befinden.

Giardino dei Semplici |
Neben dem Platz besteht die Möglichkeit das Museum der Galleria dell´Accademia zu besichtigen, wo sich das Originalwerk der berühmten Statue David von Michelangelo befindet. Die Florentinische Akademie Feiner Künste wurde 1563 gegründet und es war die erste Schule, die Zeichnen, Malen und Bildhauen lehrte. Die hier ausgestellte Sammlung wurde 1784 als Material zum Kopieren und Studieren für die Schüler gesammelt. Seit 1873 wurden viele Werke von Michelangelo in der Akademie untergebracht: die wichtigsten sind "David" (1504) und "San Matteo" (1508). Wichtig sind auch die Gemälde von Filippino Lippi, Bronzino und Rodolfo del Ghirlandaio (XV. und XVI. Jh.). In dieser Gegend finden Sie auch den bekannten Cenacolo di Sant´Apollonia und den bezaubernden botanischen Garten (Giardino dei Semplici).
Palazzo Pandolfini |
Sant´Apollonia war ein ehemaliger Konvent und ist hauptsächlich vom Kloster und vom Refektorium charakterisiert. Die Hauptmauer des Refektoriums ist mit dem berühmten Fresko von Andrea del Castagno (1445-1450) dekoriert und stellt das Letzte Abendmahl dar. Del Castagno gehört zu den ersten Künstlern, die die Perspektive studiert haben. Der botanische Garten, der Giardino dei Semplici, wurde 1545 von Cosimo I beauftragt. Dort befinden sich Blumen aus aller Welt und nahe des Gartens befinden sich einige spezialisierte Museen, wie z. B. das Mineralienmuseum und das Botanische Museum (das wichtigste in Italien).

Porta San Gallo |
Sehr interessant ist eine Besichtigung des Opificio delle Pietre Dure: dieses Museum (Werkstätte Harten Gesteins) enthält Meisterwerke aus hartem Gestein und gehört zu den Großen Herzogen von Florenz. In den vor kurzem renovierten Räumen kann man die großartigen Materialien und das handwerkliche Können der Schnitzwerke, Mosaiken und Möbeln aus hartem Gestein bewundern. Letztere wurden 1588 bis Ende des 19. Jh. von der Medici Familie hergestellt. Das Museum präsentiert die Sammlung der Steine, Werkzeuge und Informationen über die Technik, die sich hinter diesen magischen Kreationen verbirgt. Wenn Sie sich in dieser Gegend befinden, werfen Sie auch einen Blick im Palazzo Pandolfini. Es ist ein exzellentes Beispiel ziviler Architektur des XVI. Jh. Es wurde von der Architektenfamilie da Sangallo entsprechend dem Projekt von 1520 von Raffael gebaut. Eine weitere hübsche Sehenswürdigkeit von Florenz ist das bekannte Kloster dello Scalzo, welches die Eingangshalle der Kapelle war. Die Kapelle gehörte der Compagnia dei Disciplinari vom Heiligen Johannes dem Täufer. Es wird "dello Scalzo" (barfuss) genannt, weil der Mönch, der das Kreuz hielt, barfuss lief. Der Chiostro dello Scalzo zeigt tatsächlich Andrea del Sartos bemalten Pfad: es ist ein absolutes Meisterwerk im beständigen Dialog von Platz, Architektur und Figuren, hervorgehoben durch den Gebrauch von Monochrom. Sarto war für alle Künstler des 16. Jh. ein Beispiel.
Ospedale degli Innocenti |
In Piazza della Libertà befindet sich eine der ältesten Konstruktionen von Florenz: Porta San Gallo. Dieses Tor datiert zurück ins Jahre 1284. Es wurde in den Festigungsmauern von Florenz mit eingeschlossen. Im XVIII. Jh. wurde es wesentlich verändert, als es für die Begrüßung der Ankunft des Granduca Francisco Stefano di Lorena bereichert wurde. Auf der Seite des Bogens stehen zwei Steinlöwen. Diese Gegend ist hauptsächlich vom Ospedale degli Innocenti charakterisiert, das alt gegründete Krankenhaus, wo Weisen während des XV. Jh. untergebracht wurden. Bemerkenswert ist Brunelleschis Bogenloggia dekoriert mit Terrakotta von Andrea della Robbia.
Santissima Annunziata |
Die Vorhalle in Piazza Santissima Annunziata wurde 1419 von Brunelleschi entworfen und gehört zur Fassade vom "Ospedale degli Innocenti". In der Platzmitte steht eine Reitstatue mit dem Herzog Ferdinando I. Die Konstruktion dieser Statue wurde von Giambologna begonnen, doch sie wurde von seinem
Schüler Pietro Tacca 1608 beendet. Dieser errichtete auch zwei Bronzestatuen. Die Kirche von Santissima Annunziata, die sich auf dem Platz

Piazza SS. Annunziata |
befindet, wurde 1250 errichtet und zwischen 1444 und 1480 vollständig von Michelozzo rekonstruiert. Im Atrium befinden sich Freskogemälde von Rosso Fiorentino, Andrea del Sarto und Jacopo Pontormo (Anfang des XV. Jh., XVI. Jh.). Das Innere ist sehr dunkel und die Decke ist mit einem Freskogemälde von Pietro Giambelli (1669) dekoriert. Es beinhaltet das Freskogemälde der "Annunciazione", welches 1252 von einem Mönch angefangen wurde und laut der Legende von einem Engel fortgeführt wurde. In der Krippe ist Benvenuto Cellini geboren. In dieser Gegend befinden sich viele Kirchen und Tempeln: interessant ist die Santa Maria Maddalena de´Pazzi. Dieses ehemalige Konvent wurde nach der Flut von 1966 restrukturiert. Die "Sala del Capitolo" präsentiert das berühmte Freskogemälde "Crocifissione con Santi" von Perugino (1493-96) dar. Die Hauptkapelle ist das interessanteste Beispiel von Barockdekorationen in Florenz und wurde von Ciro Ferri 1675 entworfen.
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