Was in der Palazzo Strozzi Gegend zu sehen ist

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Palazzo Davanzati
Diese zentrale Gegend zwischen dem alten Palazzo Strozzi und dem Museum Moderner Kunst Marino Marini führt Sie in das wahre florentinische Leben ein. Fangen Sie bei der Vergangenheit an und besuchen Sie das Museum des Alten Florentinischen Hauses im Palazzo Davanzati, welches im 14. Jh. für die wohlhabende Kaufleutsfamilie Davizzi gebaut wurde. Gegend Ende des Jahres 1570 wurde das Gebäude dem Kunst- und Literaturliebhaber Bernardo Davanzati übergeben. Es sollte sowohl Wohnsitz seiner Familie als auch Hauptquartier seiner Geschäfte sein. 1956 wurde dieser Ort für die Öffentlichkeit als Museo della Casa Fiorentina Antica (das Museum des alten florentinischen Haus) wiedereröffnet. Das Museum stellt das typische Haus der Edelmänner von Florenz während des XVI. Jh. dar, und es enthält eine Reihe an Haushaltsprodukte des XIV. Jh.

Palazzo Strozzi
Der bekannte Palazzo Strozzi ist eines der Symbole der Renaissance Architektur. Dieser mächtige Palast (der größte in Florenz) wurde von Filippo Strozzi beauftragt. Er überlies die Planung eines Familienwohnsitzes Benedetto da Maiano. Der Palast wurde zwischen 1489 und 1538 gebaut, doch die südliche Fassade blieb aus. Sein kleines Museum im Innenhof zeigt die Geschichte des Gebäudes durch Zeichnungen und Modelle. In dieser Gegend befinden sich weitere interessante Gebäude: Palazzo Antinori, ursprünglich Palazzo Boni e Martelli, welches zwischen 1461 und 1466 gebaut wurde und 1506 von der Antinori Familie gekauft wurde. Diese hat im Laufe der Jahre Restaurationsarbeiten beauftragt, dabei wurde die alte Pracht des Gebäudes bewahrt. Mit dem eleganten Hof ist es eines der elegantesten Plätze der Renaissance in Florenz; Palazzo Corsini, welches zwischen 1648 und 1656 von den Architekten Pier Francesco Silvani und Antonio Ferri im grandiosen Römischen Barockstil gebaut wurde. Eine Fassade des Palastes ist mit Statuen verziert und hat eine Terrasse, die auf dem Fluss schaut. Es ist gleichzeitig Sitz vieler Events, unter anderem der jährlichen Ausstellung von Antiquariat; Palazzo Rucellai, welches zwischen 1455 und 1458 gebaut wurde und von Giovanni Rucellai beauftragt wurde. Giovanni Rucellai war Importeur der seltenen und teuren roten Farbe "Oricello", von der der Name Rucellai herstammt. In dem Palast befindet sich das Museum Alinari, welches Bilder von Florenz ab 1852 ausstellt; heute befindet sich die Sammlung in dem so genannten Archivio Alinari, in Largo Fratelli Alinari 15.

Palazzo Rucellai
Im XIV. Jh. wurde der Wohnsitz der Kapitäne der Guelf Partei gebaut: das Palazzo di Parte Guelfa basiert auf den Entwurf von Brunelleschi. Künstlerisch interessant ist die Sala dellŽUdienza (oder Sala dei Capitani) des 15. Jh. und der Salone del Brunelleschi, der anschließend von Vasari verändert wurde. Über eine der Türen ist die Madonna mit dem Christkind von Luca della Robbia zu sehen. Interessant in dieser Gegend ist auch die Kirche von San Panccrazio, heute das Museum Marino Marini.

Santi Apostoli
Die Kirche von S. Pancrazio (IX. Jh.) ist eine der ältesten Kirchen in Florenz; ihre Fassade und Vorhalle sind von Leon Battista Alberti (1461-7). In der Kirche befindet sich die Grabstätte von Rucellai. Die Kirche wurde in ein Museum umgewandelt, der an Marino Marini (1901/1980, einer der wichtigsten abstrakten Künstler in Italien) gewidmet wurde. Bei einem Spaziergang in dieser Gegend, empfehlen wir eine Besichtigung der reizenden Kirche der Santi Apostoli. Diese ist zusammen mit dem Taufbecken die älteste in Florenz. Die Florentiner glauben, dass diese von Carlo Magno während des ersten Jh. errichtet wurde. Doch wahrscheinlich wurde sie in der zweiten Hälfte des XI. Jh. errichtet. Die Kirche hat die Gestalt einer früh-christlichen Basilika, doch die Kirchenschiffe sind vom XVI. Jh. Das Innere der Kirche ist voller Atmosphäre mit einem fein bemalten Bauholzhüttendach. Die Kirche wird in drei Mittelgänge unterteilt. Auf dem dritten Alter des rechten Mittelganges befindet sich eine Darstellung von der Immacolata Concezione von Giorgio Vasari (eines seiner besten Werke).

Santa Trinita
Eine weitere sehenswürdige Kirche ist Santa Trinita: das originale Gebäude des 11. Jh. wurde rekonstruiert und im 13. und 14. Jh. nach einem Projekt von Andrea Pisano vergrößert. Er gestaltet bereits das an der Seite stehende Vallombrosanische Konvent um. Während der Jahrhunderte veränderte sich seine Aufmachung und 1593 wurde eine Barockfassade hinzugefügt. Die lineare Fassade aus Steinen ist von Buontalenti (1593). Das Innere präsentiert Bemalungen von Ghirlandaio (1483-86). Eines der Symbole von Florenz ist der berühmte Mercato Nuovo, der zwischen 1547 und 1551 vom Großen Herzog Cosimo I errichtet wurde. Dieser Markt ist örtlich bekannt als der "Porcellino" (Schweinchen), aufgrund des Brunnen von Pietro Tacca (1612). Laut der Tradition kehrt jeder ganz sicher zurück in die Stadt, der an die polierte Schnauze von Il Porcellino reibt. Die Münzen im Trog werden an den Städtewohltätigkeiten verteilt. Im Mercato Nuovo können Sie Schnur- und Stroharbeiten, Lederwaren und Souvenirs kaufen.

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