PIAZZALE MICHELANGELO

Piazzale Michelangelo
Piazzale Michelangelo
Von dem wunderschönen Piazzale Michelangelo aus hat man eine der beeindrucktensten Aussichten auf Florenz, das sich an das Tal des Arno schmiegt und von sanften Hügeln umgeben ist. Auf dem Piazzale stehen Denkmäler zu Ehren Michelangelos (aus dem Jahre 1875): eine Bronzereproduktion der vier Statuen, die Tag, Nacht, Morgen- und Abenddämmerung darstellen, und die Davidstatue des Künstlergenies.
Belvedere Michelangelo
Belvedere Michelangelo

SAN MINIATO AL MONTE


San Miniato
San Miniato
Auf dem Hügel, der hinter dem Piazzale Michelangelos liegt, steht die Kirche San Miniato al Monte. Diese Kirche, mit deren Erbauung man 1013 begann, ist ein beinah perfektes Exempel für den Baustil der Romanik. Die Marmorfassade ist in Grün - und Weißschattierungen gehalten, das Innere der Kirche ist mittelalterlich, mit Einflüssen aus der Renaissance, der Boden ist mit Darstellungen der Tierkreiszeichen eingefasst. Die Kunstwerke stammen unter anderem von della Robbia, Michelozzo und Aretino. Weitere historische Kirchen in dieser Gegend sind San Salvatore al Monte und San Niccolò Oltr'Arno.

SAN SALVATORE AL MONTE


Die Kirche San Salvatore wurde im 16. Jahrhundert nach den Plänen von Simone dal Pollaiolo, genannt "il Cronaca" (der Chronik) erbaut. Früher stand hier eine kleine Kirche, die den Heiligen Cosma und Damian geweiht war, von der jedoch heute nur noch eine große Kappelle bewahrt ist. Die Gilde von Calimala gestaltete das Gebäude und den Adler, der den Boden schmückt. Es gibt nur ein Kirchenschiff, wie es in Franziskanerkirchen üblich ist. Zu den bedeutenden künstlerischen Arbeiten im Inneren der Kirche gehört die "Deposizione" in Terracotta von Giovanni della Robbia.

SAN NICCOLÒ OLTR'ARNO


Die hübsche Via San Niccolò führt zu der Kirche San Niccolò oltr'Arno, und endet an der Porta San Niccolò, die auf das Jahr 1375 datiert wird. Die Kirche San Niccolò wurde 1375 zur Pfarrkirche und später im gotischen Stil neu gebaut. Sie hat ein Kirchenschiff und drei Kappellen im Presbyterium. Das Holzkreuz des zweiten Altars wird Michelozzo zugeschrieben.

PIAZZA DEMIDOFF


Piazza Demidoff
Piazza Demidoff
In der Nähe des Piazzale Michelangelo befindet sich ein weiterer interessanter Platz: die Piazza Demidoff. Sie ist dem Russen Nikolaj Demidoff gewidmet, der von 1820 und 1828 Botschafter in Florenz war. Während seiner Amtszeit engagierte er sich sehr in der Wohltätigkeitsarbeit. 1870 gaben seine Erben den Florentinern ein Denkmal des adeligen Demidoff, das nun auf dem gleichnamigen Platz steht. In der Gegend um den Belvedere Michelangelo befinden sich zwei historische Palazzi: der Palazzo Serristori und der Palazzo Mozzi.

PALAZZO SERRISTORI

Palazzo Serristori
Palazzo Serristori
Der Palazzo Serristori wurde nach den Plänen von Giulio Parigi, dem Architekten, der auch am Palazzo Pitti für die Familie Medici arbeitete, und der den mittelalterlichen Stil der umstehenden Palazzi zwischen Erdgeschoss und erstem Stock wiederholte.

PALAZZO MOZZI


Palazzo Mozzi
Palazzo Mozzi
Der Palazzo Mozzi wurde zwischen dem 13. Jahrhundert errichtet und ähnelt einer Festung. Die Familie Mozzi war eine berühmter Florentiner Familie und beherbergte in ihrem Palazzo große Persönlichkeiten aus der damaligen Zeit, zu denen auch Papst Gregorius X. zählte.

MUSEUM BARDINI


Museum Bardini
Museum Bardini
Das interessante Museum Bardini, das Kunstwerke von Tiepolo, della Robbia, Donatello und Tino da Camaino zählt, und sich in einem Palazzo befindet, der 1880 von Stefano Bardini erworben wurde, um dort seine Sammlung an Skulpturen, Malereien und Wandteppichen auszustellen. Als Bardini 1922 starb, wurde das Museum der Stadt Florenz geschenkt.